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Geschichte

Die Gaststätte Schwarzer Rabe

Die Volkshochschule Dortmund wurde am 6. Juni 1913 in der Gaststätte "Schwarzer Rabe" gegründet. Getragen wurde sie vom "Dortmunder Volkshochschulverein", dessen Vorsitzender der ehemalige Reichstagsabgeordnete Dr. Franz Lütgenau war. Lütgenau wurde auch der erste Geschäftsführer der neuen Bildungseinrichtung. Damit ist Dortmund die einzige Ruhrgebietsstadt, die bereits vor dem 1. Weltkrieg eine Volkshochschule besaß.

Obwohl es sich um eine private Gründung handelte, unterstützte die Stadt Dortmund die Volkshochschule von Anfang an mit finanziellen Mitteln und durch die Bereitstellung von Unterrichtsräumen in Schulen. Nach einer kurzen Unterbrechung im 1. Weltkrieg setzte die VHS ihre Arbeit fort und erreichte in den zwanziger Jahren eine erste Blütezeit.

Arbeitsplan Sommerhalbjahr 1921

Mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde ihr ein jähes Ende gesetzt. Am 4.12.1933 wurde die Volkshochschule Dortmund geschlossen. Für den demokratischen Geist, aus dem die Volkshochschule geboren war, gab es im totalitären Regime keinen Platz. Noch in den Wirren der ersten Nachkriegsjahre nahm die VHS 1946 unter Prof. Dr. Emil Figge ihre Arbeit wieder auf. Mit der Übernahme der Leitung durch Dr. Alfons Spielhoff und der Möglichkeit, im neu erbauten Fritz-Henßler-Haus Räumlichkeiten zu nutzen, wurde Mitte der fünfziger Jahre ein kontinuierlicher Ausbau des Programms eingeleitet. Bis zum Ende der sechziger Jahre wuchs das Angebot auf rund 500 Veranstaltungen im Semester an.

Einen entscheidenden Fortschritt brachte dann das Jahr 1975 mit dem Inkrafttreten des Weiterbildungsgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen, das den Betrieb von Volkshochschulen zur Pflichtaufgabe der Kommunen machte und gleichzeitig eine Finanzierungsbeteiligung des Landes festschrieb. In der Folge wurde die VHS 1978 ein eigenständiges Stadtamt. In dieser Zeit entwickelten sich die Grundlagen für das breit gefächerte Bildungsangebot, wie es heute das Bild der Volkshochschule prägt.

Seit dem 1.1.1995 ist die Volkshochschule Teil der Kulturbetriebe Dortmund.

Weitere detailierte Informationen zur Geschichte der Volkshochschule Dortmund entnehmen Sie bitte der Festschrift zum 75-jährigen Bestehen (PDF) der VHS.