Leitbild

1. Die Volkshochschule Dortmund

  • Die Volkshochschule Dortmund ist eine öffentliche Weiterbildungseinrichtung, die zu großen Teilen aus öffentlichen Mitteln finanziert wird und daher in einer besonderen gesellschaftlichen Verantwortung steht. Für ihre Arbeit sind die vom Land NRW mit dem Weiterbildungsgesetz vorgegebenen Zielsetzungen und Rahmenbedingungen ebenso maßgeblich wie die Verantwortung gegenüber der Dortmunder Einwohnerschaft und den von ihr gewählten kommunalen Gremien.
  • Die Volkshochschule Dortmund ist im Spektrum demokratischer Positionen weltanschaulich und parteipolitisch nicht gebunden; ihre Veranstaltungen stehen grundsätzlich allen offen.

2. Der Auftrag

  • Im Mittelpunkt der Weiterbildungsarbeit der Volkshochschule Dortmund steht der Mensch mit seinen Fähigkeiten, sich im Laufe seines Lebens als selbstbestimmt Lernender zu entfalten. Die VHS organisiert Möglichkeiten des Lernens und schafft inhaltliche, didaktisch-methodische und organisatorische Rahmenbedingungen, um Lernprozesse möglichst erfolgreich zu gestalten.
  • Erwachsenenbildung/Weiterbildung trägt aus Sicht der Volkshochschule Dortmund dazu bei, dass der Mensch sich kritisch mit seinen Lebenszusammenhängen auseinandersetzen, diese in Verantwortung mitgestalten und dabei auch seine kulturell geprägten Bewertungsmaßstäbe (ethischen Kategorien) selbstkritisch überprüfen kann. Somit ist Weiterbildung mehr als die Bereitstellung und Vermittlung von Orientierungs- und Funktionswissen.
  • Die Volkshochschule Dortmund fühlt sich dem Prinzip der Ganzheitlichkeit des Lernens verpflichtet. Sie betrachtet den Menschen in all seinen sozialen, kulturellen, beruflichen und privaten Lebensbezügen als Lernenden und zielt darauf, die Entfaltung der Persönlichkeit zu fördern und ihre Kompetenzen zu erweitern, die Fähigkeit zur Mitgestaltung des demokratischen Gemeinwesens zu stärken und die Anforderungen der Arbeitswelt bewältigen zu helfen.
  • Erwachsenenbildung/Weiterbildung in der Volkshochschule Dortmund dient der Emanzipation des Menschen auf der Grundlage der Menschenrechte. Erwachsenenbildung/Weiterbildung hat ferner eine kompensatorische Funktion, wenn sie bestehende Bildungs- und Qualifikationsdefizite abzubauen hilft.

3. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer/die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

  • Die Volkshochschule Dortmund ist nicht nur eine Stätte der Wissensvermittlung, sondern auch ein Ort der Begegnung, der die Entwicklung sozialer Kontakte fördert und Menschen zusammenführt. Als lernende Organisation ist sie selbst von den Inhalten betroffen, die als neues Lernen für neue Herausforderungen von ihr angeboten werden, und sie ist angewiesen auf die Mitgestaltung der an ihrer Arbeit Beteiligten.
  • Dies bedeutet, dass sich die haupt- und freiberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie die Teilnehmerinnen und Teilnehmern in ihrer Zusammenarbeit und ihrem Umgang miteinander an Selbstverantwortung und Partnerschaftlichkeit orientieren.

4. Das Angebot

  • Die Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen der Volkshochschule Dortmund ist grundsätzlich freiwillig, sie wird aber beeinflusst durch Anforderungen des Berufs und der verschiedenen Lebenssituationen. Die Bildungsinhalte sind daher bedarfsorientiert: Sie orientieren sich an den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, den qualifikatorischen Anforderungen, die Gesellschaft und Arbeitswelt an den Einzelnen stellen (z.B. Strukturwandel), sowie an den individuellen Lernbedürfnissen.

5. Die Qualität

  • Die Volkshochschule Dortmund fühlt sich im Sinne einer lernenden Organisation verpflichtet, ständig die Qualität ihrer Arbeit dadurch zu verbessern, dass sie immer wieder ihre Zielsetzungen, ihre Programminhalte, die Methodik und Didaktik, die Instrumente der Bedarfsermittlung, die Kriterien zur Leistungsbewertung, die Zugänglichkeit, die Transparenz ihres Handelns überprüft und sich der Kritik ihrer Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellt.