Integrationsangebote

Die Volkshochschule Dortmund führt im Rahmen ihres Bildungsauftrages öffentlich geförderte Projekte durch. Ziel ist es, bestimmten Bevölkerungsgruppen in der Region, z. B. Arbeitssuchende, Migranten und Migrantinnen und Jugendliche, die Nutzung von Bildungsangeboten zu ermöglichen sowie innovative Angebots- und Kooperationsformen in der Weiterbildung anzubieten. Die Akquise von Drittmitteln ist ein Schwerpunkt der Abteilung vhs.projekte. Der Fokus liegt auf Vielfalt als Chance und soziale Inklusion, auf Vernetzung in den Sozialräumen der Stadt und in der Region.

Zielsetzung

Nach Abschluss des Integrationskurses wird die skalierte Sprachprüfung „Deutsch-Test für Zuwanderinnen und Zuwanderer (DTZ)“ auf der Niveaustufe A2-B1 des Europäischen Referenzrahmen abgelegt. Zudem werden den Teilnehmenden Orientierungshilfen für den Alltag in Deutschland vermittelt.

Zielgruppe

  • Ausländer*innen, die eine Aufenthaltsgestattung besitzen und bei denen ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist (Bsp. Syrien, Eritrea, Afghanistan, Ukraine) oder
  • Ausländer*innen, die eine Duldung gem. § 60a Abs. 2 Satz 3 AufenthG besitzen oder
  • Ausländer*innen, die eine Aufenthaltserlaubnis gem. § 25 Abs. 5 AufenthG besitzen.

Aufbau der Module

A1 bis B1:

  • Modul 1 bis 6 Basis- und Aufbausprachkurs
  • Modul 7 Orientierungskurs

Jedes Modul umfasst 100 Unterrichtsstunden.

Nach Modul 6 wird die skalierte Sprachprüfung "Deutsch Test für Zuwanderinnen und Zuwanderer (DTZ)" auf der Niveaustufe A2-B1 des Europäischen Referenzrahmen abgelegt.

Weitere Informationen zum DTZ finden Sie auf der Seite von g.a.s.t.

Nach dem Orientierungskurs findet der Test "Leben in Deutschland" (LiD) statt.
Hier finden Sie den Fragenkatalog.

Anmeldung & Beratung:
Die Volkshochschule Dortmund bietet zu folgenden Zeiten eine kostenlose Sprachberatung an: Montags: 9:00 - 13:00 Uhr
Dienstags + Donnerstags: 14:00 - 17:00 Uhr.
In der Sprachberatung können Sie sich u.a. für die Integrationskurse anmelden.

Kosten pro Modul

  • Berechtigung mit Kostenbefreiung: kostenfrei
  • Berechtigung ohne Kostenbefreiung: 229,- Euro
  • ohne Berechtigung: 229,- Euro

Interessierte ohne einen Anspruch auf eine Teilnahmeberechtigung oder -verpflichtung können als Selbstzahler*in teilnehmen, sofern nicht alle Plätze von geförderten Teilnehmenden beansprucht werden.

>>> Für weitere Informationen und Anmeldung kommen Sie bitte in unsere "Offene Bildungsberatung".

Seit Mitte 2016 gibt es das BAMF-Kursangebot in der beruflichen Sprachförderung (DeuFö). Die Berufssprachkurse umfassen in der Regel 400-500 Unterrichtsstunden und zielen darauf ab, allgemeine und berufssprachliche Deutschkenntnisse zu verbessern. Die Kurse werden in Vollzeit (Präsenz oder Online) besucht und enden mit einer telc Zertifikatsprüfung – Deutschtest für den Beruf (DTB).

Zum Berufssprachkurs ist eine persönliche Anmeldung in der Offenen Bildungsberatung nötig:

Hansastr. 2-4
44137 Dortmund

Montag:        9:00 – 13:00 Uhr

Dienstag:      14:00 – 17:00* Uhr

Donnerstag: 14:00 – 17:00* Uhr

*In den Ferien 13:00-16:00 Uhr

Sie brauchen folgende Dokumente:

  • Berechtigung zum Berufssprachkurs im Original (vom Jobcenter oder der Agentur für Arbeit)
  • Pass, Ausweis oder Aufenthaltstitel
  • B1-Zertifikat (nicht älter als 6 Monate)*
  • wenn vorhanden: Leistungsbescheid der Agentur für Arbeit

*Wenn Ihr B1 Zertifikat älter als 6 Monate ist, ist eine Einstufung erforderlich. Für einen Einstufungstermin schreiben Sie an beratung.vhs@stadtdo.de.

Die Teilnahme ist in der Regel kostenfrei. Wer eine sozialversicherungspflichtige Arbeit hat und keine Leistungen nach dem SGB II, SGB III, SGB XII oder dem Asylbewerberleistungsgesetz erhält, muss die Hälfte der Kurskosten (2,56 € pro Unterrichtsstunde) selbst bezahlen.

Projektmanagement
Sachbearbeitung
Sachbearbeitung

​​​​​​​Sachbearbeitung

Mushtariy Mamadalieva
Christiane Kamm
Katarzyna Sobolewska
Simona Loquercio

 

Tel: 0231 50-25047
​​​​​​​Tel: 0231 50-29786
Tel: 0231 50-19330
Tel: 0231 50-27773

Kursdetails
Veranstaltung "Bildungsurlaub: Word, Excel und Powerpoint" (Nr. 24602D) wurde aus dem Warenkorb entfernt.

Totaler Umbruch – Stasi, Neonazi, Neuanfang-Online

Anmeldung möglich

Kursnummer 26-51422
Beginn Mi., 16.09.2026, 18:00 - 19:30 Uhr
Dauer 1 Termin
Kursort vhs.online
Entgelt entgeltfrei
Teilnehmende 5 - 50
Zielgruppe

Kursbeschreibung

Es gibt Umbrüche, die allumfassend sind, die etwas mit uns machen. Unsere Gesprächsgäste haben solche Umbrüche erlebt. Für Nadja Klier, Tochter einer DDR-Bürgerrechtlerin, war die Überwachung durch die Stasi Alltag. Ihre plötzliche Ausbürgerung 1988 aus der DDR erlebte die Jugendliche als Schock und existentiellen Umbruch. Ingo Hasselbach geriet schon früh in Konflikt mit dem DDR-Regime. Zunächst war er Punk, radikalisierte sich dann im Gefängnis und wurde Anfang der 1990er-Jahre zu einem der führenden Neonazis Ostdeutschlands. Er schaffte den gefährlichen Ausstieg aus der Szene und gründete ein Aussteigernetzwerk. Das Gespräch mit den Gästen bleibt nicht in der Vergangenheit stehen: Aufklärung über die Diktatur in der DDR und die erlebten Umbruchserfahrungen sind heute wichtiger denn je. Und auch Rechtsextremismusprävention bleibt ein zentrales Thema.

Gesprächsgast 1: Nadja Klier
Nadja Klier wurde 1973 in Dresden geboren. Sie ist Tochter der DDR-Bürgerrechtlerin Freya Klier. 1988 wurde sie mit ihrer Familie nach jahrelanger Überwachung aus politischen Gründen aus der DDR ausgewiesen. Über Nacht veränderte sich für die Jugendliche alles. Nadja Klier arbeitet seit vielen Jahren als Fotografin, Autorin und Filmemacherin. 2021 rief sie die „DDR-Box“ ins Leben. Das Portal zielt darauf ab, die Geschichte der DDR möglichst authentisch für Jugendliche darzustellen.
Gesprächsgast 2: Ingo Hasselbach
Ingo Hasselbach wuchs in einem privilegierten DDR-Elternhaus auf. Sein Vater arbeitete als Redakteur beim Rundfunk der DDR und war 1964 aus der Bundesrepublik in die DDR übersiedelt, seine Mutter war Journalistin bei der Nachrichtenagentur ADN. Seine Kindheit verbrachte er im Prenzlauer Berg, ab 1971 lebte die Familie gegenüber des Stasi-Komplexes in Berlin Lichtenberg. Hasselbach erlebte als Jugendlicher staatliche Repression, insbesondere aufgrund seiner Zugehörigkeit zur Punk-Szene. Schule und Jugendzeit waren von Ausgrenzung, Bestrafung, der Unterbringung in einem Kinderheim und der Einweisung in einen Jugendwerkhof geprägt. Zwischen 1986 und 1989 folgten mehrere Gefängnisaufenthalte, während derer er sich radikalisierte. Anfang der 1990er-Jahre entwickelte sich Hasselbach zu einer führenden Figur der Neonazi-Szene in Berlin. Sein Ausstieg aus der rechtsextremistischen Szene im Jahr 1993 war mit erheblichen persönlichen Risiken verbunden.
Moderation: Knut Elstermann
Knut Elstermann, geboren 1960, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete als Redakteur bei verschiedenen DDR-Medien. Seit der Wende ist er freier Moderator und Filmjournalist, vor allem für den MDR und den RBB (radioeins). Er verfasste Bücher sowie zahlreiche Features für Fernsehen und Hörfunk, unter anderem über das Kino in Israel und Russland und die DEFA-Geschichte. Knut Elstermann ist Mitglied der Akademie der Darstellenden Künste. Er lebt in Berlin.

Die Veranstaltung ist Teil der Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“
Die Online-Reihe wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und dem Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt. Die Reihe fragt nach den unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven auf die deutsche Teilung und Wiedervereinigung. Dabei stehen auch die Folgen für Gegenwart und Zukunft im Fokus. In drei kompakten Online-Veranstaltungen bringen Expertinnen und Experten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Moderierende aus Zivilgesellschaft und Bildung unterschiedliche Blickwinkel zusammen: historische Einordnungen, persönliche Erinnerungen und aktuelle Debatten zur gesellschaftlichen und politischen Entwicklung seit 1990.
Angesprochen sind alle interessierten Bürger*innen. Ziel der Reihe ist es, Wissen zu vermitteln, Verständigung zwischen Ost und West zu fördern und Gesprächsangebote zu schaffen, die zur konstruktiven Auseinandersetzung über gemeinsame Herausforderungen der Gegenwart anregen.


Die Veranstaltung wird online angeboten und der Link zur Teilnahme wird Ihnen vor der Veranstaltung übersandt.

Kurs teilen:

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Anmeldung möglich

Bildungsurlaub: Englisch A1 - ohne Vorkenntnisse

  • Datum: Mo. 19.10.2026 - Fr. 23.10.2026
  • Ort: VHS, Kampstraße 47
Anmeldung möglich

Bildungsurlaub: Gesundheitsförderung für Frauen (in den Wechseljahren)

  • Datum: Mo. 11.01.2027 - Fr. 15.01.2027
  • Ort: VHS, Kampstraße 47
Anmeldung möglich

ImproART: Die spielerische Seite an sich selbst entdecken

  • Datum: Sa. 21.11.2026
  • Ort: VHS, Kampstraße 47
Anmeldung möglich

Schreiben klärt und belebt

  • Datum: Mo. 17.08.2026
  • Ort: VHS, Kampstraße 47

Das „FerienIntensivTraining – FIT in Deutsch“ ist ein außerschulisches Angebot für junge Migrant*innen, das während der Oster-, Herbst- und Sommerferien stattfindet und mit Mitteln des Ministeriums für Schule und Bildung NRW gefördert wird.


Das Angebot soll die Deutschförderung während der üblichen Schulzeiten ergänzen. Hierzu erhalten die Schüler*innen in sprachheterogenen Lerngruppen eine intensive Deutschförderung, u.a. mit Hilfe unterstützender digitaler Lernmedien. Im Rahmen von alltagsbezogenen Aktivitäten und Ausflügen soll es den Schüler*innen zudem ermöglicht werden, die vorab thematisierten Sprachmittel in authentischen Situationen anzuwenden und zu üben. Das Angebot richtet sich an alle neu zugewanderten Schüler*innen von der Primarstufe bis zur Sekundarstufe II, deren Deutschkenntnisse noch nicht ausreichen, um am normalen Unterricht im Regelsystem
teilzunehmen.

Die Teilnahme ist für die Kinder und Jugendlichen kostenlos. Die Anmeldungen laufen über die Lehrkräfte der teilnehmenden Schulen.

Das Programm wird in Kooperation mit dem Dienstleistungszentrum Bildung der Stadt Dortmund sowie mit dem Projekt "Angekommen in deiner Stadt Dortmund" umgesetzt.

Weitere Infos:

Senta Schultze
(0231) 50-2 66 00
sschultze@stadtdo.de

Weiterbildungsmanagement

Ulrike Dzialas
(0231) 50-2 47 04
udzialas@stadtdo.de

Sachbearbeitung 

Pädagogische Übermittagsbetreuung an Dortmunder Schulen

Seit Anfang des Schuljahres 2019/2020 setzt die VHS Dortmund mit einigen Dortmunder Schulen die Projektideen des Grundlagenerlasses „Geld oder Stelle“ des Landes Nordrhein-Westfalen um. Ziel ist die individuelle und ganzheitliche Bildung von Kindern und Jugendlichen in der pädagogischen Übermittagsbetreuung und in unterschiedlichen Betreuungsangeboten. Konkret bedeutet dies die Entwicklung der Persönlichkeit, die Entfaltung der Selbst- und Sozialkompetenzen sowie die Förderung von Fähigkeiten, Talenten und Fertigkeiten der Teilnehmenden.

Durch eine flexible und bedarfsgerechte Mischung der Angebote - Hausaufgabenbetreuung und Arbeitsgemeinschaften (AGs) - soll der Wissenserwerb der Schüler*innen gefördert werden. Phasen des freien Spiels und der Entspannung runden den Tag ab. Die Angebote sind aufeinander abgestimmt und ergänzen sich gegenseitig.

Weitere Infos:

Friederike Gretsch
(0231) 50-1 93 33
fgretsch@stadtdo.de

Weiterbildungsmanagement

Ulrike Dzialas
(0231) 50-2 47 04
udzialas@stadtdo.de

Sachbearbeitung 

„Kurze Beine, Kurze Wartezeiten“ ist ein schulvorbereitendes Überbrückungsangebot für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren ohne Schulplatz. Das Angebot wird im Auftrag des Dienstleistungszentrums Bildung der Stadt Dortmund umgesetzt.

Ziel des Angebots ist es, Kindern und Jugendlichen, die noch keinen Schulplatz haben ein qualitatives Übergangsangebot zu ermöglichen. Kinder und Jugendliche von der Primarstufe bis zur Sekundarstufe II sollen dabei sprachlich gefördert, an schulische Abläufe herangeführt und in einen strukturierten Tagesablauf eingebunden werden. Gleichzeitig wird angestrebt, ihnen Sicherheit im neuen sozialen Umfeld zu vermitteln, den Zugang zum Sozialraum zu erleichtern und Vertrauen in Bildungseinrichtungen aufzubauen. Zudem sollen erste Einblicke in schulische Strukturen dazu beitragen, die Aufnahme in die Schule vorzubereiten.

Das Programm findet montags bis freitags von 08:00 bis 12:30 Uhr statt. 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Vermittlung erfolgt automatisch über das Dienstleistungszentrum Bildung.

Ihre Ansprechpartner*innen:

Sefa Gümüs
(0231) 50-2 56 26
sguemues@stadtdo.de
Weiterbildungsmanagement

Michael Darius
(0231) 50-1 94 55
mdarius@stadtdo.de
Sachbearbeitung