Alphabetisierung und Grundbildung

Das Seminarangebot zur "Alphabetisierung" bietet deutschsprachigen Erwachsenen (Deutsch als Erstsprache) die Möglichkeit, Lesen und Schreiben zu erlernen. 
Hier finden Betroffene, Familien, Freunde, Multiplikatoren und Interessierte die Möglichkeit, sich über die Angebote im Programmbereich Alphabetisierung an der VHS zu informieren und Menschen dabei zu unterstützen, erste oder weitere Schritte Richtung Aphabetisierung, gesellschaftlicher Teilhabe und beruflicher Perspektive zu gehen. 

Herzlich Willkommen auf unserer Internetseite!
Schön, dass Sie da sind!

In Deutschland gibt es viele Menschen, die zwar Deutsch sprechen können, aber nicht richtig lesen und schreiben können. Sie können deshalb viele Dinge im Alltag oder Beruf nicht machen, zum Beispiel ihren Kindern vorlesen oder den Arbeitsplan lesen.
Die Volkshochschule Dortmund bietet daher Kurse an, in denen man Lesen und Schreiben lernen kann. 

In kleinen Gruppen wird gemeinsam ein- bis zweimal in der Woche gelernt. Die Kursleitenden sind sehr erfahren. Im Kurs sind alle herzlich willkommen und niemand muss Angst haben oder sich schämen. 

Wenn auch Sie nicht richtig lesen und schreiben können, und noch Fragen zu den Kursen haben, dann können Sie gerne anrufen.

Machen Sie den ersten Schritt. Wir freuen uns auf Sie!

Oder kennen Sie jemanden, der nicht gut lesen und schreiben kann? Dann erzählen Sie bitte von unserem Angebot oder empfehlen unsere Internetseite. 

Ihre Anprechpartnerin:

Ankica Brühl
0231 50-16659
abruehl@stadtdo.de
Weiterbildungsmanagement

Bürgerinnen und Bürger, die ihren Bildungsweg gestalten und ihre beruflichen Chancen verbessern möchten, können hier den Übergang – vielleicht sogar aus der Alphabetisierung – über die Elementarbildung bis hin zum nachträglichen Schulabschluss in die eigene Hand nehmen. Die Angebote in den Programmbereichen Elementarbildung und Mathematik richten sich an Schulabgänger*innen, die eine Ausbildung machen, eine weiterführende Schule besuchen oder sich auf ein Studium vorbereiten möchten. Auch Berufstätige aller Betriebe, Verwaltungen und Organisationen sowie Arbeitssuchende finden Seminarangebote, um bereits erworbene Kenntnisse aufzufrischen bzw. neues Wissen zu erwerben.

Kursdetails
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Vortrag mit Exkursion: Sakrale Räume nach 1945 im Rahmen der manifesta16 ruhr

Anmeldung möglich

Kursnummer 26-60530
Beginn Di., 22.09.2026, 18:00 - 20:00 Uhr
Dauer 1 Termin
Kursort VHS, Kampstraße 47
Entgelt 12,00 € MwSt. befreit
Teilnehmende 20 - 20
Zielgruppe

Kursbeschreibung

Tauchen Sie ein in eine Welt, in der Beton, Licht und kühne Visionen aufeinandertreffen. Nach 1945 wandelte sich das Ruhrgebiet zu einem faszinierenden Experimentierfeld der modernen Sakralarchitektur. Warum wirken manche Gotteshäuser wie Zelte, Burgen oder gar futuristische Raumschiffe? Und welche Verbindung besteht zwischen sogenannten „Pantoffelkirchen“ und der Geschichte der Bergleute? In diesem ebenso informativen wie überraschenden Vortrag begeben wir uns auf einen Streifzug durch die Zeit des Wiederaufbaus und die Architekturgeschichte der Region. Dabei widmen wir uns einer der drängendsten Fragen unserer Zeit: Was geschieht mit Kirchenräumen, wenn die traditionellen Gottesdienste ausbleiben? Impulse dazu liefert die Manifesta – die Europäische Nomadische Biennale – die unter dem diesjährigen Motto „This is not a church (Das ist keine Kirche)“ neue Perspektiven im Ruhrgebiet erschließt.

Im Anschluss an den theoretischen Teil folgt eine Exkursion unter dem Titel „Nebenan: Quartiersgeschichten – Auf dem Weg zur Ehrenamtskirche“. Gemeinsam mit Dr. Bettina Heine-Hippler, Kirchenvorständin der katholischen Kirchengemeinde St. Martin und Denkmalpflegerin beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), erfahren Sie mehr über den Prozess der Bewerbung bei der Manifesta 16+. Im Zentrum steht die Ausstellung „Ein Nachkriegsquartier und seine Kirche“, welche die 120-jährige Stadt- und Baugeschichte der Dortmunder Gartenstadt visualisiert. Diese Initiative ist Teil einer Projektreihe lokaler Impulse, die in einem offenen Auswahlverfahren bestimmt wurden. Erleben Sie hautnah, wie leerstehende Kirchengebäude im gesamten Ruhrgebiet in lebendige Orte der Begegnung, des Austauschs und der kollektiven Praxis verwandelt werden.

Lernziele:
• Einblick in die Besonderheiten der modernen Sakralarchitektur im Ruhrgebiet nach 1945
• Auseinandersetzung mit der Umnutzung leerstehender Kirchenräume

Die Veranstaltung richtet sich an:
• Interessierte an Architektur, Denkmalpflege und Stadtgeschichte
• Personen, die sich für innovative Konzepte zur Nutzung öffentlicher Räume begeistern

Lernmethoden:
• Fachvortrag mit visueller Begleitung
• Exkursion vor Ort (Besichtigung und Begehung)
• Expertengeleiteter Austausch und Diskussion

Bitte mitbringen:
• Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk für die Exkursion

Wichtige Hinweise:
• Die Veranstaltung kombiniert einen theoretischen Teil mit einem anschließenden Außentermin.
Die Fahrt findet mit öffentlichen Verkehrsmitteln statt. Tickets sind eigenverantwortlich zu erwerben. Die Kosten dafür sind nicht im Entgelt in Höhe von 12,00 Euro enthalten.
Änderungen vorbehalten!
Anmeldeschluss: 8.9.2026

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