Kursdetails

Vortrag: Die Neue Sachlichkeit

Anmeldung möglich

Kursnummer 26-60562
Beginn Sa., 21.11.2026, 15:00 - 16:30 Uhr
Dauer 1 Termin
Kursort VHS, Kampstraße 47
Entgelt 8,00 € MwSt. befreit
Teilnehmende 5 - 16
Zielgruppe

Kursbeschreibung

Ein Blick auf die moderne Welt der 1920er Jahre
Tauchen Sie ein in eine Epoche des Umbruchs und der radikalen neuen Sichtweisen. Die „Neue Sachlichkeit“ entstand Mitte der 1920er Jahre als prägnante künstlerische Antwort auf den tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel jener Zeit. Anstatt die Welt zu romantisieren, suchten die Künstlerinnen und Künstler nach einer ungeschönten, fast analytischen Wahrheit. Im Vortrag wird untersucht, wie Albert Renger-Patzsch in seinem wegweisenden Fotoband „Die Welt ist schön“ die Realität mit beispielloser Präzision einfing. Ebenso analysieren wir die Malerei von Christian Schad und Lotte Laserstein sowie Walter Ruttmanns visionären Film „Die Sinfonie der Großstadt“. Der Dozent erklärt, wie das moderne Stadtleben zwischen faszinierender Dynamik und schmerzhafter Entfremdung künstlerisch greifbar gemacht wurde.
Lernziele:
• Verständnis für die gesellschaftlichen Hintergründe der Neuen Sachlichkeit entwickeln
• Analyse der ästhetischen Merkmale präziser, ungeschönter Darstellung in der Fotografie
• Auseinandersetzung mit der Rolle der Großstadt als zentrales Motiv der Moderne

Die Veranstaltung richtet sich an:
• Personen mit einem Interesse an Kunstgeschichte und visueller Kultur

Lernmethoden:
• Bild- und Filmanalyse
• Vergleichende Betrachtung ausgewählter Originalwerke
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