Kursdetails

Dekoloniale Erinnerungskultur als Zukunftsinvestition

Anmeldung möglich

Kursnummer 27-51020
Beginn Mi., 10.03.2027, 17:45 - 19:15 Uhr
Dauer 1 Termin
Kursort VHS, Kampstraße 47
Entgelt entgeltfrei
Teilnehmende 5 - 120
Zielgruppe

Kursbeschreibung

Eine lebendige Erinnerungskultur sollte immer das Ziel verfolgen, das kollektive „Wir“, auf das sie sich bezieht, in seiner gesamten Vielfalt und Gänze abzuholen. In den vergangenen Jahren hat unter dem Schlagwort „Dekolonisierung“ eine wichtige Debatte eingesetzt, die insbesondere die Gestaltung des öffentlichen Raums sowie die Inhalte im Bildungsbereich kritisch hinterfragt und erweitert hat. So begrüßenswert diese Entwicklungen sind, so sehr bilden sie doch erst den Anfang für ein wirklich gerechteres inner- und zwischengesellschaftliches Miteinander. Vor dem Hintergrund wachsender globaler Herausforderungen und sich verschiebenden Kräfteverhältnissen ist eine echte Dekolonisierung weit mehr als eine bloße moralische Verpflichtung: Sie ist eine essenzielle Investition in unsere gemeinsame Zukunft. In dieser Veranstaltung setzen wir uns gemeinsam mit der Frage auseinander, welche Voraussetzungen für eine umfassende Dekolonisierung notwendig sind und welchen konkreten Beitrag eine reflektierte Erinnerungskultur dazu leisten kann. Der Referent ist Fachpromoter für Entwicklungspolitische Bildungsarbeit Fokus Afrika des Eine-Welt-Netz-NRW. Eine Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus.
Lernziele:
• Rolle von Erinnerungskultur für (kollektive) Identitätskonzepte verstehen lernen
• Globale Nord-Südzusammenhänge verstehen
• Selbstverortung in einer globalisierten Welt stärken

Die Veranstaltung richtet sich an:
• Personen, die sich für gesellschaftspolitische Transformationsprozesse und soziale Gerechtigkeit interessieren

Lernmethoden:
• Lesung mit anschließender Diskussion

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